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Wenn der FCN spielt, bekommen Zuschauer reichlich Tore geboten

FCN in vielen Statistiken mit vorne dabei

Am Montag war Trainingsauftakt beim FCN. Der Aufsteiger hat sich in der Fußball-Regionalliga bislang gut behauptet, steht zwar mit Rang 14 immer noch auf einem möglichen Abstiegsplatz, hat aber Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle.

Und die Nöttinger sind in vielen Statistiken vorne dabei (beim Toreschießen zum Beispiel) und haben mit Timo Brenner einen echten Dauer-Brenner in ihren Reihen. Das alles verrät uns die große Regionalliga-Statistik zum Start ins neue Jahr.

Das Titelrennen:
Auf dem besten Weg in Richtung Aufstiegsspiele zur 3. Liga ist der Traditionsverein Kickers Offenbach (49 Punkte), gefolgt vom 1. FC Saarbrücken (43) und dem SV 07 Elversberg (41). Diese drei Teams dürften auch die beiden Teilnehmer an der Aufstiegsrunde ausspielen. Offenbach ist auch die einzige Mannschaft, die daheim noch nicht verloren hat.

Der Abstiegskampf:
Der KSV Baunatal (13 Punkte), die TuS Koblenz (13), der SVN Zweibrücken (15) sowie Aufsteiger FK Pirmasens (16) sind schon ein bisschen abgeschlagen, der FC Nöttingen hat als Fünftletzer bereits 23 Zähler. Zwischen zwei und fünf Teams müssen am Saisonende absteigen.

Die Torfabriken:
Trotz des Abstiegs hat der SV 07 Elversberg unter dem neuen Trainer Willi Kronhardt das Toreschießen nicht verlernt. Mit 38 Treffern stellen die Saarländer die beste Offensive der Liga. Durchschnittlich markierte die SVE damit 1,9 Tore pro Begegnung. Rang zwei in dieser Kategorie mit 34 Treffern teilen sich mit Spitzenreiter Offenbach, dem Tabellenzwölften Spvgg Neckarelz und Aufsteiger FC Nöttingen drei Teams aus ganz unterschiedlichen Tabellenregionen.

Spektakuläre Spiele:
Besonders hohen Unterhaltungswert haben die Partien des FC Nöttingen und der SpVgg Neckarelz. In 20 Nöttinger Spielen sind 80 Tore gefallen – genau vier pro Partie, 70 Tore waren es bei Neckarelzer Spielen, am torärmsten waren die Spiele der Trierer Kicker (37). Die Nöttinger belegen bei den erzielten Treffern ebenso wie bei den Gegentreffern jeweils Platz zwei der Liga. Die torreichste Partie der bisherigen Saison war das Elversberger 7:1 gegen Schlusslicht Baunatal, gefolgt von den Neckarelzer Niederlagen gegen Worms (3:4) und Hessen Kassel (2:5). Ebenfalls ein 2:5 gab es für Nöttingen beim SC Freiburg II, außerdem einen 4:2-Sieg gegen Baunatal. Der höchste FCN-Sieg war das 4:0 vor der Winterpause gegen Zweibrücken, die höchste Pleite das 0:5 beim SV Waldhof Mannheim. Den höchsten Auswärtssieg meldete der FC Astoria Walldorf mit 6:0 aus Pirmasens.

Immer dabei:
In den 20 bisherigen Spieltagen standen 13 Spieler jede Minute auf dem Platz. Zu ihnen zählt auch Nöttingens Kapitän Timo Brenner. Auf jeweils 19 Spiele kamen FCN-Eigengewächs Tobias Müller und Torhüter Robin Kraski. 18 Einsätze haben die Neuzugänge Sascha Walter und Niko Dobros verbucht, 16 Mal war Torjäger Michael Schürg im Einsatz.

Gelbsünder:
Als einziger Spieler der Liga musste Milorad Pekovic vom SV Eintracht Trier schon zwei Gelbsperren absitzen. Der 37-jährige Routinier wurde bei 17 Einsätzen zwölfmal verwarnt. Einen Platzverweis kassierte der Mittelfeldspieler aber nicht.

Rotsünder:
Gleich fünf Rote Karten kassierten die Spieler des FC Astoria Walldorf, hinzu kommen noch drei Gelb-Rote Karten. Auf Platz zwei in dieser Statistik rangiert der SVN Zweibrücken (4/2). Aber auch die Nöttinger Spieler (3/1) sind keine Kinder von Traurigkeit.

Die Torjäger:
Mit jeweils zwölf Treffern führen Sebastian Szimeyer (Spvgg Neckarelz) und Florian Treske (Wormatia Worms) die Torjägerliste an, gefolgt von Christian Cappek (Offenbach/11). Mit acht Treffern folgt der Nöttinger Michael Schürg auf Rang acht dieser Liste. ok/pm

(Quelle: Udo Koller; www.pz-news.de vom 24.01.15)

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