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Wittwer RubnerInterimscoach Michael Wittwer verfolgt mit dem FCN eine klare Spiellinie

Defensivarbeit rückt in den Fokus

Anfang der Woche sind die Oberliga-Fußballer des FC Nöttingen wieder ins Training eingestiegen. Erneut müssen sich die Spieler auf eine neue Ansprache einstellen.

Denn mit Michael Wittwer steht nach Reinhard Schenker und Michael Fuchs bereits der dritte Trainer in dieser Saison auf der Kommandobrücke. Der 55-jährige technische Geschäftsführer springt interimsweise bis Saisonende ein, will den FCN zum Klassenverbleib führen. Dieser überwintert als Tabellenzwölfter, allerdings punktgleich mit einem Abstiegsrang. Wittwer kennt Umfeld und Mannschaft gut und hat einen klaren Plan, wie er das Saisonziel realisieren will.

Mit der Ernennung zum Interimscoach sitzen Sie zum fünften Mal auf der Bank des FC Nöttingen. Wie schnell war klar, dass Sie die Herausforderung erneut annehmen?

Wittwer: Der Verein musste sich auf Trainersuche machen, nachdem Michael Fuchs bekannt gegeben hatte, dass er nicht mehr weitermachen wird. Man wollte jemanden haben, der das Amt sofort, also ab Januar, übernimmt. Das wäre die Optimallösung gewesen. Es gab auch zwei, drei Kandidaten, die den Verein aber nicht endgültig überzeugen konnten. Daraufhin bin ich wieder gefragt worden, ob ich die Zeit bis Sommer überbrücken kann. Dann kommt ein neuer Trainer.

Wie nah waren Sie in den letzten Monaten am Tagesgeschäft und der Mannschaft dran?

Wittwer: Ich bin durch meine Arbeit jeden Tag vor Ort und auch bei allen Heimspielen. Die Trainingseinheiten habe ich jetzt natürlich nicht gesehen, aber langjährige Spieler wie Timo Brenner oder Nico Dobros kenne ich ja ohnehin gut. Es ist auf jeden Fall keine fremde Mannschaft für mich.

Wo liegen in dieser Saison die größten Probleme, dass die Mannschaft nicht so richtig in Schwung kommt?

Wittwer: Wie man am Torverhältnis sieht, bekommen wir zu viele Gegentreffer. Das muss man einfach abstellen. Man kann ja nicht immer in jedem Spiel drei oder vier Tore schießen, um zu gewinnen. Gerade auswärts muss man etwas mitnehmen, wenn man da mal ein oder zwei Tore schießt. Das hat zeitweise funktioniert, aber wir müssen über einen längeren Zeitraum stabilere Leistungen bringen. Zu Beginn der Amtszeit von Michael Fuchs waren wir sieben Spiele in Folge ungeschlagen und haben dann wieder fünf Spiele verloren. Die Konstanz ist einfach nicht da.

Sie haben es angesprochen: 40 geschossene Tore sind kein schlechter Wert. Aber zugleich kassierte man 42 Treffer. Fehlt es an Erfahrung in der Abwehr?

Wittwer: Das hat nichts mit Erfahrung zu tun. Die Mannschaft hat eine richtig gute Altersstruktur. Aber die Spieler müssen halt am Wochenende auch immer die komplette Leistung abrufen und sich nicht nur auf ihre individuelle Klasse verlassen. Natürlich müssen sie diese einbringen, aber eben im Dienst der Mannschaft. Bevor wir da über taktische Dinge reden, geht es um die ganz einfachen Dinge wie Laufbereitschaft, gutes Zweikampfverhalten in der Defensive und dann schnelles Umschaltspiel nach vorne. Wir sollten nicht so viel Wert auf Ballbesitz legen, sondern einfach mal zielgerichteter und schneller nach vorne spielen. Aber entscheidend, um Gegentreffer zu verhindern, ist einfach, dass ich als Mannschaft den Willen aufbringe und das eigene Tor auf Teufel komm raus verteidigen will.

Mit Ihnen kehrt auch Rainer Krieg in die Rolle des Co-Trainers zurück. Wie läuft die Zusammenarbeit ab, wer übernimmt welche Aufgaben?

Wittwer: Es sind nicht nur Rainer Krieg und ich, wir bilden mit Robin Kraski als Torwart-Trainer und Chris Gerhardt als Athletik-Trainer ein Team. Wir besprechen uns und teilen die Aufgaben auf. Ich habe kein Problem, dass ich mal das Aufwärmprogramm mache und Rainer Krieg mit den Stürmern speziell trainiert. Wir suchen vielleicht auch noch jemanden, der zu uns passt und wir noch gezielter arbeiten können.

Sie sind auch technischer Geschäftsführer in Nöttingen. Wie bekommen Sie die nächsten Monate diese Arbeit und das Traineramt unter einen Hut?

Wittwer: Das ist für mich nicht neu, das hatten wir schon einmal. Aber ich habe damals für mich entschieden, dass ich etwas kürzertreten und nicht mehr jedes Wochenende für den Fußball unterwegs sein möchte. Wenn man es hochrechnet, bin ich seit dem sechsten Lebensjahr mit dem Fußball unterwegs. Das sind im Februar 50 Jahre. Aber man will auch einfach mal ein Wochenende genießen und unter der Woche Feierabend haben. Das hast du im Fußball nicht. Die Zeit bis Sommer ist überschaubar und da versucht man sich natürlich einzubringen und dem Verein zu helfen.

Es war zu hören, dass man in Nöttingen die Augen nach einem Verteidiger offen hält. Welche Anforderungen gibt es an potenzielle Neuzugänge?

Wittwer: Im Winter ist es immer schwierig, jemanden zu finden, der dir direkt weiterhilft. Es bringt nichts, einen jungen Spieler oder einen Ergänzungsspieler zu holen. Ich sage aber auch, dass der aktuelle Kader von der Qualität her so gut ist, dass wir im gesicherten Mittelfeld und aufwärts stehen müssten. Wir wollen uns auf jeden Fall nach hinten so schnell wie möglich Luft verschaffen, das ist die wichtigste Aufgabe.

Sollte der neue Coach zeitnah feststehen, wie eng wird die Zusammenarbeit sein?

Wittwer: Zunächst einmal muss der Verein einen neuen Mann finden, was noch nicht der Fall ist. Wenn der Trainer feststeht, schaut er sich sicher die Spiele an und man redet darüber, wie und mit welchem Spielerpersonal es im Sommer weitergeht. Es gibt sicher Absprachen, aber der neue Trainer wird mir nicht vorschreiben, wie man am Wochenende zu spielen hat. Auch Spieler, die im Sommer den Verein eventuell verlassen wollen, werden weiter aufgestellt. Da verfolge ich ganz klar meine Linie.

Wie zuversichtlich sind Sie, dass Sie im Sommer einen Oberligisten an Ihren Nachfolger auf der Trainerbank übergeben dürfen?

Wittwer: Die Mannschaft steht jetzt nicht auf einem Abstiegsplatz und wird es auch nicht, wenn ich aufhöre – das ist ganz klar. So viel Selbstvertrauen muss man haben und das werde ich den Spielern auch vermitteln. Die Qualität ist vorhanden, man muss sie nur Woche für Woche auf den Platz bringen.

Das Gespräch führte Carolin Reisenauer, Pforzheimer Kurier vom 20.01.23
Foto: Harry Rubner

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