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MaskenballEs stehen nur zwei Modelle zur Debatte

Auf- und Abstiegsrunde als erste Option

Ihre Wunschzettel hatten die Vereinsvertreter der 21 Fußball-Oberligaclubs rechtzeitig ausgefüllt. Am Montag wurden die Anliegen bei einer Videokonferenz dann gemeinsam mit Harald Müller, dem Vorsitzenden der Oberliga-Spielkommission, und José Macias, beim württembergischen Fußballverband (wfv) für den Spielbetrieb zuständig, diskutiert.

Zu beantworten galt es die Fragen: Wie und wann kann es mit der coronabedingt unterbrochenen Saison 2020/21 weitergehen? „Angesichts der aktuellen Verfügungslage, der Staffelgröße und der zu erwartenden Terminproblematik, ist eine vollständige Meisterschaftsrunde mit Hin- und Rückspielen nicht mehr möglich“, betonten die Verbandsvertreter gleich zu Beginn. So standen nur noch zwei Modelle zur Debatte.

Variante eins: Die Hinserie wird zu Ende gespielt, anschließend geht es mit einer Auf- und Abstiegsrunde weiter. Vor allem im Kampf um den Klassenverbleib dürfte es dann bei den elf Vereinen, sieben Teams müssen wohl absteigen, ordentlich zur Sache gehen. Variante zwei: Lediglich die Hinrundenmatches werden noch bestritten, anschließend ist die Saison beendet. Der Tabellenzweite bestreitet Aufstiegsspiele zur Regionalliga.

Für die zweite Version hatte sich schon im Vorfeld vor allem der FC Nöttingen verstärkt eingesetzt. Das von FCN-Vorstand und Gesamt-Geschäftsführer Dirk Steidl erarbeitete Konzept wurde in der Sitzung auch als „Nöttinger Modell“ bezeichnet. Es sieht außerdem vor, dass der Ball im Januar und Februar ruht, im kompletten März die Vorbereitung auf die noch ausstehenden Partien der Hinrunde beginnt. „Die Spielkommission“, heißt es in einer wfv-Mitteilung, „wird nun einen Beschlussvorschlag erarbeiten und der Gesellschafterversammlung zur Entscheidung vorlegen“.

Wie und wann es letztendlich weitergeht, hängt in erster Linie davon ab, wie sich die Corona-Situation entwickelt und welche Beschlüsse die Politik fasst. Entscheidendes Datum für die Oberligafußballer und den weiteren Saisonverlauf soll der 6. März 2021 sein. Kann bis dato wieder gespielt werden, dürfte Variante eins zum Tragen kommen. Wenn der erste Anpfiff allerdings erst später erfolgen kann, wird wohl nur eine einfache Runde absolviert werden. Der Verband und offensichtlich auch die meisten Clubs plädieren für das erste Modell. „Die Vereine eint trotz unterschiedlicher Voraussetzungen und Rahmenbedingen der Wunsch, die Saison in einem Modus zu Ende zu führen, der einer vollständigen Runde am nächsten kommt, um so unter den gegebenen Umständen das sportlich fairste Ergebnis zu erzielen“, schreibt der wfv dazu.

Steidl und andere Vereine, darunter der 1. CfR Pforzheim, sehen das anders. „Ich halte es in Pandemie-Zeiten für schwierig, die Hinrunde zu Ende zu spielen und dann nochmals eine K.o.-Runde anzusetzen“, sagt Nöttingens Vorsitzender. Schließlich soll die Runde am 12. Juni beendet sein. Christian Werner, Sportdirektor von Spitzenreiter SGV Freiberg, ist von Play-offs ebenfalls wenig überzeugt. Gegenüber der Bietigheimer Zeitung wies er auf mögliche Wettbewerbsverzerrungen hin, etwa wer in wichtigen Duellen Heimrecht genieße. Zudem befürchtet er, dass sich die Teams auf den Plätzen sechs bis neun nicht mehr so richtig ins Zeug legen würden. „Auch wir sehen die Gefahr, dass so das Taktieren reinkommt“, sagt Markus Geiser, Vorstand des 1. CfR Pforzheim, der wie Steidl glaubt, dass sich der Verband insgeheim ohnehin längst für die Play-off-Variante entschieden hat. „Die meisten werden das begrüßen; es gibt nur wenige, so wie wir und Nöttingen, die kritisch hinterfragen“, so Geiser. Was Steidl obendrein wurmt: „Corona-Tests und Zuschauer waren bei der Konferenz gar kein Thema. Ich persönlich kann mir aber nicht vorstellen, wie wir im März ohne Tests und Zuschauer spielen sollen.“ Schließlich entstünden den Vereinen durch Schiedsrichter-Spesen, das Umsetzen der Hygiene-Auflagen und Auswärtsfahrten Kosten, während aufgrund der fehlenden Eintrittsgelder und Gastronomie-Einnahmen kein Plus auf der Habenseite zu verzeichnen sei.

Strittig ist und bleibt das Thema Vorbereitung. Ende Oktober fanden die letzten Spiele statt, die Zwangspause hätte bei einem Restart Anfang März mit Trainingsauftakt zu Februar-Beginn rund ein Vierteljahr Bestand. Nicht verwunderlich daher, dass sich die deutliche Mehrheit der Clubs eine entsprechende Vorbereitungszeit wünscht. „Es bedarf mindestens einer Vorlaufzeit von vier bis fünf Wochen“, betont Markus Geiser. Nur wenige, darunter die Stuttgarter Kickers und Göppingen, könnten mit einer 14-tägigen Vorbereitungszeit leben. „Die besonderen Voraussetzungen werden einen Vorlauf wie in den zurückliegenden Jahren sicher nicht ermöglichen. Flexibilität und Kompromissbereitschaft bei allen Beteiligten sind gefordert“, schreibt der Verband. Allerdings: Wer glaubt in diesen Tagen, in denen aufgrund der weiter steigenden Corona-Infektionszahlen die Politik auf drastische Einschränkungen des öffentlichen Lebens voraussichtlich bis Ende Januar drängt, überhaupt an Übungseinheiten auf dem Rasen Anfang Februar?

Quelle: Frank Seyen; Pforzheimer Kurier vom 10.12.2020

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