21. Juli 2010
Artikel In der Pforzheimer Zeitung zur Jugendarbeit in Nöttingen/wilferdingen
Rasanter Aufstieg für die Jugendarbeit der SG Remchingen
Die Entwicklung ist beeindruckend, der Aufstieg rasant: In den vergangenen Jahren hat sich die SG Remchingen im Jugendbereich zu einer absoluten Top-Adresse im Fußballkreis Pforzheim entwickelt.
„Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagt Herbert Stamminger, A-Junioren-Trainer und Jugendkoordinator bei der Spielgemeinschaft, die sich aus den beiden Vereinen FC Nöttingen (Oberliga) und FC Alemannia Wilferdingen (Kreisliga) zusammensetzt. „Für unseren Erfolg haben wir hart gearbeitet. Das hatte nichts mit Glück zu tun.“
In der abgelaufenen Saison haben sowohl die A- als auch die B-Junioren, die von Roberto Zanco und Aleksandar Rüster gecoacht werden, die Konkurrenz in ihrer Spielklasse fast nach Belieben beherrscht. Beide Teams sicherten sich mit großem Vorsprung die Meisterschaft in der Landesliga Mittelbaden und den Aufstieg in die Verbandsliga. Außerdem standen beide Jugendmannschaften im Pokalhalbfinale des Badischen Fußballverbandes (BFV), wo sie nur knapp eine Sensation verpassten und dem Bundesliga-Nachwuchs von 1899 Hoffenheim mit 3:4 (A-Jugend) und 2:3 (B-Junioren) unterlagen.
„Es ist fast schon sensationell, was wir in der vergangenen Runde erreicht haben“, erklärt Stamminger. „Ein Wermutstropfen ist jedoch der Abstieg der C-Jugend aus der Verbandsliga.“ Dieser „Unfall“ soll laut dem 57-Jährigen, der gemeinsam mit Jürgen Steimle an der Spitze der SG Remchingen steht, aber schnellstmöglich wieder behoben werden. „Ich denke, dass die C-Jugend in der neuen Saison das Zeug hat, um den Aufstieg mitzuspielen“, glaubt Stamminger, der von der Arbeit von C-Junioren-Coach Uwe Rhein absolut überzeugt ist.
Die Ziele der SG, die sich als Ausbildungsverein versteht und mit Thorben Schmidt, Marco Heidecker und Thomas Ernst (alle FC Nöttingen) sowie Jens Bauer (FC Alemannia Wilferdingen) bereits hoffnungsvolle Talente hervorgebracht hat, sind ohnehin hoch gesteckt. „Mittelfristig wollen wir mit unseren drei höchsten Jugendmannschaften den Aufstieg in die Oberliga schaffen“, kündigt Stamminger an, der sich in diesem Punkt mit Nöttingens Vereinschef Dirk Steidl einig ist. „Dieses Vorhaben werden wir jedoch langsam angehen. Träumen ist nicht angebracht. Für die neue Saison haben wir uns als Ziel gesetzt, dass die A- und die B-Junioren nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“
Ausschlaggebend für die jüngsten Erfolge der SG Remchingen seien neben harter Arbeit Werte wie Disziplin oder Einstellung. „Wir haben vor vier Jahren unser Ausbildungssystem umgestaltet und auf ein diszipliniertes Auftreten in besonderem Maße geachtet“, verrät Stamminger. „Außerdem hat sich durch die Unterstützung zahlreicher Eltern ein richtig familiäres Umfeld ergeben.“
Um die Spieler noch besser auf deren Einstieg in den Aktivenbereich vorzubereiten, werden die A- und die B-Junioren der SG in der kommenden Saison einheitlich mit Viererkette agieren – vielleicht mit ähnlich großem Erfolg wie in der abgelaufenen Runde.
(Quelle: Jerôme Nell, Pforzheimer Zeitung vom 22.07.2010)




















